Archiv für den Monat: August 2014

Badespaß

Bei vielen steht ja in diesen Tagen der (Strand-) Urlaub vor der Tür. Dabei wird traditionell gerne und viel fotografiert. Ein Bereich wird dabei oft ausgeklammert – das fotografieren im und unter Wasser. Dabei geht das mittlerweile kinderleicht.

Babyschwimmen

Babyschwimmen
Canon EOS 5D; EF24-105mm f/4L IS USM @ 24mm; 1/60 Sek; f/4,0; ISO 1250; Blitz

Zwischen den beiden großen Bildern im Blog liegen mittlerweile fast 9 Jahre. Das erst entstand wenige Wochen nach der Geburt unserer Tochter beim Babyschwimmen im Therapiebecken der Klinik. Digitale Unterwasserfotografie war damals noch eine echte Herausforderung. Zum einen gab es kaum bezahlbare Kameras, die über einen leistungsstarken Sensor verfügten, noch standen entsprechende günstige Unterwassergehäuse zur Verfügung. Das Bild habe ich damals mit einer Canon 5D (erste Generation) gemacht, die für die Aufnahmen in ein ewa-marine U-BXP100 gesteckt wurde. Im Prinzip ein wasserdichter Plastiksack mit Eingriff und Frontfilter der rund 350€ kostete. Und irgendwie war das schon ein komisches Gefühl eine Ausrüstung im Wert von über 3000€, nur geschützt von einer besseren Plastiktüte, ins Wasser zu tauchen.

Freibad

Freibad
PENTAX Optio WG-2; 5,0 mm (entspricht 28 mm); 1/500 Sek; f/4,2; ISO 125; Blitz

Günstiger als die meisten Smartphones

Mittlerweile, einige Kamera- und Chipgenerationen später, gibt es für deutlich weniger Geld Action- und Unterwasserkameras die einem jede Menge Fotospaß am Strand und in moderaten Tauchtiefen ermöglichen. Sie zeichnen sich kompakte Abmessungen und überraschend gute Bildqualität aus, sofern genügend Licht zur Verfügung steht. Man kann sie im Sand verbuddeln, in die Brandung legen, mit auf die Wasserrutsche nehmen oder einfach im Freibad damit abtauchen. Die kleinen Dinger stecken erstaunlich viel weg. Fast alle namhaften Hersteller von Kompakt-Kameras haben mittlerweile entsprechende Modelle im Sortiment. Meist unter der Bezeichnung Outdoor- oder Action-Cams und für 200€ – 300€ bieten sie jede Menge Fotospaß und das In Situationen, in die ich meine normale Ausrüstung niemals bringen möchte.

Kinderleichte Bedienung

Für schnelle Schnappschüsse am Strand und damit auch die Restfamilie die Kamera jederzeit benützen kann, ist meine kleine Pentax meist im Modus Programmautomatik. Die Möglichkeit spontan zu fotografieren steht hier einfach im Vordergrund. Fast alle Kameras haben im Menu eine eigen Einstellung für Bilder unter Wasser, die eine andere Farbgebung und Belichtung berücksichtigt. Und das ist auch schon fast alles was man für ungetrübten Spaß im feuchten Element beachten muss. Vergisst man diese allerdings nach dem Auftauchen die Unterwasser-Einstellung zu deaktivieren, bekommen die Überwasser-Fotos einen Farbstich, der sich oft nur mühevoll ausgleichen lässt.

Sicherlich muss man in der Bildqualität gegenüber teuren Spiegelreflex-Kameras Abstriche machen, aber darum geht es hier ja auch gar nicht. Aber dafür stehen einem Möglichkeiten offen, die es vor ein paar Jahren noch gar nicht gab oder nur mit extrem teurem Equipment zu realisieren  waren. Also dann – schönen Urlaub und fröhliches Abtauchen…

 

Underwater-Selfie

Underwater-Selfie
PENTAX Optio WG-2; 5,0 mm (entspricht 28 mm); 1/1000 Sek; f/4,2; ISO 125; Blitz